Sprache
English
Dansk
Deutsch
Español
Français
Italiano
Nederlands
Suomi
Svenska
Wandern mit Hund | Ridestore Mahazin

Du hast dich also entschlossen, deinen vierbeinigen besten Freund auf ein Abenteuer in die wunderschöne Bergwelt mitzunehmen. Mit dem Hund wandern zu gehen ist grundsätzlich eine großartige Idee, denn es ist nicht nur gut für die Seele, sondern auch eine kostengünstige Alternative für teure Hotelurlaube mit Zusatzkosten, wenn man seinen Hund mitbringen möchte.

Aber sind wir ehrlich: Wandern mit Hund kann auch ziemlich herausfordernd sein. Man kann nicht einfach die Leine einpacken und loszufahren. Selbst für kürzere Wanderungen sind Planung und Vorbereitung entscheidend. Und damit du den Wanderurlaub mit deinem Vierbeiner in aller Ruhe genießen kannst, haben wir die wertvollsten Tipps und Tricks für Euch an einem Ort zusammengefasst.

Pssst – Wenn du immer noch auf der Suche nach stylischer Kleidung für dein nächstes Abenteuer bist, egal ob in den Bergen oder in der Stadt, sieh dir unsere neuesten Kollektionen bei Ridestore an.

SkijackenSnowboardjackenStreetwear Jacken
Outdoor Jacken HerrenOutdoorjacken für Damen

Die Vorbereitung

Inhalt

Die Vorbereitung

Eine gute Vorbereitung für das Wandern mit Hund ist ausschlaggebend dafür, dass ihr bei eurem neuen Hobby gleichermaßen Spaß habt. Denn Hunde können nicht kommunizieren, ob ihnen das Wandern Freude bereitet oder nicht. Deswegen liegt es an seinem Besitzer herauszufinden, ob und wie gut sich der eigene Hund für Wanderungen in den Bergen eignet. 

Welche Hunderassen eignen sich besonders für das Bergwandern?

Zu aller erst stellt sich die Frage, ob der Familienhund, der zuhause auf dem Soft liegt, überhaupt für eine Wanderung geeignet ist. Manche Rassen eignen sich auf Grund ihrer Größe besser oder schlechter für ausgedehnte Wanderungen in den Bergen. 

Hunde mit kurzen Beinen oder einer schlechten Grundkondition wie z.B. Dackel oder Möpse benötigen für die gleiche Strecke, die ein mittelgroßer Hund in ca. einer Stunde absolviert, deutlich länger, da ihre Schritte wesentlich kürzer sind. Deshalb sollte man bei kleineren Hunderassen von ausgedehnten Wanderungen eher absehen. 

Auch zu große Hunde wie z.B. Bernadiner haben auf Grund ihres hohen Gewichts Probleme mit zu langen Strecken und anstrengenden Anstiegen. 

Besonders gut eignen sich Hunderassen mit einer mittleren bis hohen Schulterhöhe und einer guten Grundkondition wie z.B. Border Collies, Australian Shepards, Bernersennenhunde und ähnliche.

Welche Hunde eignen sich besonders für Wanderungen?

Ganz grundsätzlich gilt aber, dass man mit jedem Hund Wandern gehen kann. Wie oft, und wie weit sollte aber immer von den individuellen Bedürfnissen des Hundes abhängen. Im Zweifel ist es eine gute Idee, beim Tierarzt seines Vertrauens abklären zu lassen, ob der Hund gesundheitlich allen Voraussetzungen entspricht. 

Neben der Eignung der Rasse sollten beim Wandern mit Hund auch die folgenden Punkte in Betracht gezogen werden:

Dein Hund sollte über eine gute Grundausdauer verfügen

Je öfter man zuhause mit seinem Hund spazieren geht, desto besser wird die Grundausdauer des Hundes trainiert. Vor allem ausgedehnte Spaziergänge über mehrere Stunden trainieren die Fitness des Hundes und bereiten ihn auf längere und anspruchsvollere Wanderungen vor.

Dein Hund sollte mindestes 12 Monate alt sein

Es ist wichtig, dass der Hund vor allem bei längeren Wanderungen mindestens 12 Monate alt und somit voll ausgewachsen ist. Davor befindet sich der Hund vermutlich noch in der Wachstumsphase und die Gelenke und Knochen können (wie beim Menschen) durch zu frühe Belastung in ihrer Entwicklung eingeschränkt werden.

Dein Hund sollte keinen ausgeprägten Jagdtrieb haben

Wenn dein Hund über einen ausgeprägten Jagdtrieb verfügt, dann können Wanderungen in den Bergen unter Umständen gefährlich werden. Wird der Jagdtrieb deines Hundes durch eines der vielen Tiere auf oder neben dem Wanderweg ausgelöst, ist es schwierig ihn wieder in den Griff zu bekommen.

Der Hund sollte an der Leine gehen können und die Grundsignale beherrschen

Ein Grundgehorsam ist für Wanderungen mit Hund entscheidend für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Hund und Herrchen. D.h. ‘Sitz’, ‘Platz’ und ‘Bleib’ und ‘Bei Fuß’ stellen für deinen Vierbeiner kein Problem dar. Denn Spaß machen werden die Wanderungen erst, wenn ihr als Team zusammenarbeitet und der Hund in schwierigen Situationen an deiner Seite bleibt.

Planung der Route

Ein weiterer wichtiger Teil der Vorbereitung ist die Planung der Route. Der Wanderweg sollte herausfordernd sein, aber den Hund nicht überfordern. Am besten ist es dabei, die Distanzen langsam zu erhöhen und zu sehen, wie der Hund sie meistert. Neben der Länge der Strecke, spielen bei Wanderungen in den Bergen auch die Höhenmeter eine große Rolle. Tastet euch langsam an eure Limits heran und findet heraus, wie weit ihr gemeinsam gehen könnt. 

Planung der Route
Die richtige Distanz

Grundsätzliche sind mehrstündige Wanderungen mit Hund kein Problem. Bei der Wahl der Distanz gilt die Faustregel: 300 Höhenmeter und 4km in ungefähr einer Stunde. Zusätzlich sollte man mindestens stündlich eine 15-minütige Pause einplanen.

Das Gelände

Mit einem Hund in den Bergen unterwegs zu sein, ist unter Umständen nicht ganz ungefährlich. Deshalb ist es umso wichtiger, bei der Routenplanung darauf zu achten, dass steile Abhänge, Klettersteigpassagen und extrem enge Wege vermieden werden.

Genügend Wasserquellen

Seen, Bäche und andere formen von Wasserquellen sollten auf der Strecke verfügbar sein. Wenn nicht, muss dafür gesorgt werden, dass ausreichend Wasser für Hund und Mensch mitgenommen wird und das kann ganz schön schwer werden. Viele Hunde lieben es außerdem, sich während einer anstrengenden Wanderung im kalten Wasser abzukühlen. Dein Hund wird es dir danken.

Ausreichend Schatten

Einige Wanderungen, vor allem im Hochgebirge, bieten kaum Schutz vor der prallen Mittagssonne. Hunde ziehen es vor, ihre Pausen im Schatten zu verbringen, um ihre Körpertemperatur etwas herunterzufahren. Deshalb bieten sich mit Hunden vor allem Wanderwege an, die durch schattige Wälder oder kühle Täler führen.

Die besten Tipps für Wanderungen mit Hund

Im folgenden Abschnitt haben wir die besten Tipps und Tricks zum Thema Wandern mit Hund für euch zusammengestellt. Welche Informationen benötigt man vor der Wanderung, auf welche Gefahren sollte man achten und an was man sonst noch alles denken sollte bevor es losgeht.

Informiere dich über die Vorschriften auf den Wanderwegen

Informiere dich im Vorhinein immer über die Vorschriften für die Gebiete, in denen du gemeinsam mit deinem Hund wandern gehen möchtest. In vielen Nationalparks oder Wäldern sind Hunde auf Wegen erlaubt, obwohl die Regeln variieren können. Leinen sind aber fast überall ein Muss. Besuche also immer die Website des Nationalparks und recherchiere im Vorhinein, um sicherzugehen, dass die Regeln eingehalten werden.

Unternimm Übungswanderungen

Übung macht den Meister, das war schon immer so. Übungswanderungen sind eine großartige Möglichkeit, um die Ausdauer deines Hundes zu verbessern. Ihr haltet euch gemeinsam fit und die Übungswanderungen werden euch zu einem großartigen Team machen.

Wähle Wanderwege mit unterschiedlichen Distanzen aus, angefangen bei 2 Stunden für einen ausgedehnten Spaziergang bis hin zu etwas längeren Wanderungen von ca. 5 Stunden oder mehr. Diese verschieden langen Übungswanderungen helfen dir dabei, deinen Hund zu trainieren und gleichzeitig zu verstehen, was er benötigt und welche Distanzen möglich sind.

Vermeide Kontakt mit Kühen

Viele Wanderwege vor allem in Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz führen durch Kuhweiden. Besonders im Frühjahr, wenn die Kühe sich um ihre Jungtiere kümmern, kann dies schnell mal gefährlich werden. Hunde werden von Kühen als Bedrohung für ihre Kälber wahrgenommen, weshalb sie oftmals aggressiv auf Vierbeiner in ihrem Revier reagieren.

Deshalb gilt es Kuhweiden entweder weitläufig zu umgehen, oder den Hund an die kurze Leine zu nehmen und die Weide schleunig zu durchqueren, wenn es nicht anders geht. Sollte eine Kuh auf euch zukommen, ist es ratsam, den Hund von der Leine zu nehmen, damit er der Gefahrensituation aus dem Weg gehen kann.

Die besten Tipps für das Wandern mit Hund
Informiere dich über Natur & Wildpflanzen

Du kennst wahrscheinlich dieses Gefühl, wenn du siehst, dass dein Hund etwas im Maul hat, von dem du nicht weißt, was es ist. Das direkte Stoppen des Kauens ist die beste Abwehr gegen Gift oder verdorbene Pflanzen sowie gegen mögliche Verdauungsprobleme deines Hundes. Einige Pflanzen und Sträucher sind für Hunde giftig, wie zum Beispiel Nesseln. Überprüfe daher im Vorhinein online, welche Pflanzen in der Region heimisch sind, und achte darauf, dass dein Hund ihnen nicht zu nahe kommt. Kein Grund zur Panik, aber es ist immer gut, alle Informationen zu haben, bevor es losgeht. Die Leine ist dabei deine beste Verteidigung gegen Pflanzen und andere Lebewesen. 

Neben giftigen Pflanzen sind vor allem in Nordeuropa auch Zecken ein großes Problem. Sie lauern in jedem Busch und können - wie beim Menschen - Krankheiten auf deinen Hund übertragen. Überprüfe deinen Hund daher sorgfältig und entferne die Zecken nach der Wanderung.

Beuge einen Hitzschlag vor

Hunde schwitzen nur durch das Hecheln oder durch ihre Fettpolster. Stelle deshalb sicher, dass du deinem Hund genügend Wasser gibst und dass ihr regelmäßige Pausen einplant. Wenn dein Hund sich einen schattigen Platz sucht, gib ihm die Zeit für eine längere Pause, in denen er seine Akkus wieder aufladen kann.

Suche nach hundefreundlichen Hütten

Wenn du eine Wanderung unternehmen möchtest, die sich über mehrere Tage erstreckt, dann solltest du unbedingt im Vorhinein recherchieren, ob es in dem Wandergebiet hundefreundliche Hütten zum Übernachten gibt. Am besten ist es, sich direkt mit dem Hüttenwirt in Kontakt zu setzen und nachzufragen, ob Hunde erlaubt sind. 

Damit sich der Hund wohl fühlt, empfehlen wir die Buchung eines hundefreundlichen Einzelzimmers. So kannst du am besten auf die Bedürfnisse deines Hundes eingehen und er kann sich zurückziehen, wenn er nach der langen Wanderung Ruhe und Erholung braucht.

Hinterlasse keine Spuren

Wie immer, wenn du in der Natur unterwegs bist, gilt auch beim Wandern mit Hund: Hinterlasse keine Spuren! Stelle deshalb sicher, dass du alle Spuren entfernst, die du und dein Hund während der Wanderung hinterlasst. Deshalb sind Hundekotbeutel im Rucksack unabdinglich!

Packliste für Wanderungen mit Hund

Gehen wir nun über zum nächsten wichtigen Schritt vor dem Wandern mit Hund: Das Packen. Ja, der beste Freund des Menschen kann ein ausgezeichneter Wander- und Abenteuerpartner sein. Aber genau wie der Mensch braucht der Hund die richtige Ausrüstung zum Wandern! Zum Glück gibt es einige Hunde, die über eine gute Ausdauer und kräftige Statur verfügen, die ihre eigene Ausrüstung tragen können.

Packliste für Wanderungen mit Hund
Futter

Grundsätzlich möchte dein Hund vor und auf einer Wanderung das gleiche Futter, das er auch von zuhause gewöhnt ist. Am besten eignet sich der Transport von Trockenfutter, denn es lässt sich leicht verpacken und einfach portionieren.

Auch beim Füttern deines Vierbeiners gelten ähnliche Regeln, wie beim Menschen. Gib ihm vor der Wanderung ein reichhaltiges Frühstück, achte aber darauf, dass er genügend Zeit zum Verdauen hat (ca. 1-2 Stunden). Während der Wanderung gibst du deinem Hund dann je nach Bedarf Leckerlis und nach der Wanderung eine größere Mahlzeit, um die Energiereserven wieder aufzufüllen.

Wasser und Trinknapf

Noch wichtiger als das Futter für deinen Hund ist ausreichend Flüssigkeit. Da Hunde ihre Temperatur durch Hecheln regulieren, benötigt der Hund während einer Wanderung mehr Wasser als sonst. Im besten Fall hat man dies in seine Routenplanung miteinbezogen und der Wanderweg führt vorbei an zahlreichen Bächen, Seen oder anderen Wasserquellen.

Wenn nicht, solltest du sicherstellen, dass du für dich und deinen Hund genügend Wasser in Trinkflaschen im Rucksack dabei hast. Dabei gilt: Lieber zu viel, als zu wenig.

Zusätzlich solltest du immer einen Trinknapf dabeihaben, der dem Hund die Flüssigkeitsaufnahme enorm erleichter. Wir empfehlen faltbare Trinknäpfe aus Silikon, die extrem leicht sind und kaum Platz im Rucksack wegnehmen.

Erste-Hilfe-Set

Neben deinem Erste-Hilfe-Set für den Menschen, solltest du zusätzlich auch noch Erste-Hilfe-Gegenstände für deinen Hund einpacken. Es gibt spezielle Erste-Hilfe-Sets für Hunde, aber wir sind der Meinung, dass es ausreichend ist, das eigene Set um einige Produkte für deinen Vierbeiner zu erweitern.

Dazu zählen neben den klassischen Bestandteilen eines Erste-Hilfe-Sets unter anderem eine Zeckenzange, eine Pinzette, ein Pfotenverband oder Pfotenschuh, eine Maulschlinge und ein leichtes Microfaserhandtuch, um deinen Hund abtrocknen und so vor Unterkühlung schützen zu können.

Leine und Geschirr

Bei längeren Wanderungen freut sich dein Hund über den Einsatz von einem gut sitzenden Hundegeschirr. Damit kannst du ihn besser führen, du kannst ihm über Hindernisse hinweghelfen, und der Hund fühlt sich weniger eingeschränkt.

Zusätzlich empfehlen wir, dass der Hund ein Halsband trägt, an dem jederzeit eine klassische Führleine befestigt werden kann. Eine kurz gehaltene Leine ist der beste Weg, um dem Hund durch stressige Situationen zu verhelfen und zu führen.

Hundekotbeutel

Eines der wichtigsten Accessoires, um die Spuren deines Hundes zu entfernen, ist der Hundekotbeutel. Nimm ausreichend Beutel im Rucksack mit und stecke ein paar griffbereit in deine Hosentasche. So bist du deinem Hund immer einen Schritt voraus.

Dokumente

Was gerne vergessen wird, sind die Dokumente des Hundes auf eine Wanderung mitzubringen. Dazu zählen EU Heimtierausweis, die Chipnummer deines Hundes und seinen Impfpass, falls du mit deinem Hund im Ausland unterwegs bist.

Die besten Regionen für Hundewanderungen in Deutschland und Österreich

Damit ihr unsere Tipps und Tricks anwenden könnt, wollen wir euch nun fünf der schönsten Regionen zum Wandern mit Hund in Deutschland und Österreich vorstellen. Bei der Auswahl ging es uns vor allem darum, Regionen fernab des sommerlichen Wandertourismus zu finden, in denen man die Zeit mit seinem Vierbeiner in Ruhe genießen kann.  

Deutschland

Los geht es mit Wanderungen und ausgedehnten Spaziergängen mit Hund in verschiedenen Regionen Deutschlands von Nord bis Süd.

Brandenburg

Brandenburg

Auch in Brandenburg findet man nach wie vor wenig frequentierte Wanderwege, die wie gemacht sind für ausgedehnte Spaziergänge mit dem vierbeinigen besten Freund. Auf Grund der zahlreichen Flüsse, Seen und Wälder ist Brandenburg ein Hotspot für Hundehalter aus ganz Deutschland. Zahlreiche hundefreundliche Restaurants und Unterkünfte warten hier am Wegesrand auf neue Besucher mit vier Beinen. 

Und wie könnte es noch besser kommen, als hundegetestete Wanderwege? Der Brandenburger Tourismusverband hat sich etwas ganz besonderes ausgedacht und den Testhund Otto angagiert, um Wanderwege auf ihre Hundetauglichkeit zu überprüfen. Dafür gibt es von uns eine Pfote nach oben!

Highlights: Deichwanderung entlang der Havel, Rheinsberg und der Poetensteig, 3-Berge-Tour im Milower Land

Lüneburger Heide

Lüneburger Heide

Die Lüneburger Heide ist allemal ein optisches Highlight für den nächsten Wanderurlaub mit Hund. Egal zu welcher Jahreszeit du hier Urlaub machen möchtest, die eindrucksvolle Heidelandschaft ist immer ein absolutes Highlight. Aufgrund der guten Anbindung an die großen Autobahnen, ist die Lüneburger Heide ein ideales Wochenendeziel für alle Hundebesitzer und ein großartiger Ort, um einen Spaziergang zu machen und zu entspannen.

Wer auf eine längere Wandertour mit Hund Lust hat, der sollte sich unbedingt den Heidschnuckenweg ansehen. Er wurde bereits mehrfach als einer der schönsten Wanderwege Deutschlands ausgezeichnet und verfügt zudem über hundefreundliche Infrastruktur. Der 222 Kilometer lange Weg führt vorbei an Feldern, Wiesen und Mooren und kann entweder als gesamter Weg oder in einzelnen Abschnitten absolviert werden.

Highlights: Winterwanderungen in der Heide, Langstreckenwanderung auf dem Heidschnuckenweg

Bayerischer Wald

Bayerischer Wald

Der Bayerische Wald liegt im Süden Deutschlands und grenzt im Osten an Tschechien. Er ist nur knapp 2 Autostunden von der bayerischen Landeshauptstadt München entfernt und bietet sich somit als ideales Ausflugsziel für Tagespendler oder Wochenendurlauber an. 

Auf Hund und Herrchen warten hier zahlreiche schattige Waldwege, breite Forststraßen und ein wunderschöne Ausblicke über das Donaudelta und bis nach Tschechien. Wandert man etwas abseits der bekanntesten Routen, findet man menschenleere Waldwege und frische Wasserquellen, die dein Hund lieben wird. 

Highlights: Auf den großen Arber, Wildbachklamm Buchberger Leite

Österreich

Weiter geht es mit Wanderungen in unserem gebirgigeren Nachbarland Österreich. Hier warten längere und anspruchsvollere Touren für ambitionierte Hundebesitzer.

Niederösterreich mit Hund

Niederösterreich

Niederösterreich ist nicht das erste Reiseziel, das einem in den Sinn kommt, wenn man an Wandern denkt. Das österreichische Bundesland kennt man (wenn überhaupt) auf Grund der Landeshauptstadt Wien. Doch Niederösterreich hat neben seiner bunten Hauptstadt noch viel mehr zu bieten. Es ist ein wahres Eldorado für Hundewanderungen oder Hundeurlaube jeglicher Art und Länge. 

Hier gibt es von Naturparks, über Seenwanderungen bis hin zu ausgedehnten Spaziergängen auf dem Hochplateau alles, was das Herz von Hund und Herrchen höher schlagen lässt. Hunde genießen die weichen Waldwege und zahlreichen Wasserstellen und Herrchen freuen sich über viele hundefreundliche Unterkünfte und ruhige Wanderwege.

Highlights: Der Zwetteler Bierweg, Hüttenwanderung auf die Rax, Waldviertler Naturparks und Baden gehen in der Donau

Kärnten mit Hund

Kärnten

Von flacheren Gebieten geht es nun in bergigere Lagen im Bundesland Kärnten in Österreich. Hier gibt es auch für sportlichere Wanderer und energetische Vierbeiner bestimmt noch die ein oder andere Herausforderung. Kärten liegt im Süden Österreichs und wartet mit einer atemberaubenden Berglandschaft und einem abwechslungsreichen Mix aus Gebirge und Seen in denen sich Hunde nach einer anstrengenden Wanderung abkühlen können. 

Die Berglandschaft Kärntens ist jedoch nichts für ungeübte Hundewanderer. Hier gibt es zahlreiche Almen mit Kühen, Steinböcken und anderen Tieren, deren Lebensraum man als Hundehalter respektieren zu wissen muss. 

Highlights: Der Alpe-Adria-Trail, Nockberge

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Zum Abschluss haben wir noch einen kleinen FAQ-Bereich zusammengestellt. Wenn du zu beschäftigt bist, um den gesamten Artikel zu lesen, dann findest du hier noch einmal alle wichtigen Fragen im Überblick. 

Wie alt sollte mein Hund für Touren im Gebirge sein?

Auf diese Frage gibt es keine Antwort, die für alle Hunde gleichermaßen zutrifft, denn es geht hauptsächlich darum sicherzustellen, dass der Hund vor regelmäßigen Wanderungen vollständig entwickelt ist. Grundsätzlich ist es ratsam bis zum Ende des ersten Lebensjahr auf anhaltende starke Belastung zu verzichten, damit der Wachstum des Hundes nicht behindert wird. Wenn du eine genaue Antwort auf diese Frage haben möchtest, raten wir dir zu einem Besuch beim Tierarzt.

Wie bereite ich meinen Hund auf längere Strecken vor?

Sowohl deine Fitness, als auch die Fitness deines Hundes können trainiert werden. Hier kommen die Übungswanderungen ins Spiel. Versuche es zuerst mit täglichen Spaziergängen von 30 Minuten und füge dann nach und nach 10 Minuten hinzu, bevor ihr längere Wanderungen von 3 Stunden oder mehr in Angriff nehmt. Dein Hund passt sich der Herausforderung an und wächst mit dir. Mache dabei regelmäßig Pausen und beobachte ihn genau, um herauszufinden, wo seine Limits sind.

Welche Routen sind für Hunde gut geeignet?

Am liebsten mögen Hunde Wanderungen auf weichem Waldboden mit viel Schatten und reichlich Trinkmöglichkeiten. Je weniger Menschen auf der ausgewählten Route unterwegs sind, desto weniger wird dein Hund abgelenkt und desto mehr könnt ihr euch während eurer Wanderung aufeinander konzentrieren. 

Bei Wanderungen im steileren Gebirge sollte man darauf achten, dass es keine Klettersteige oder enge Wege mit Abhang gibt, auf denen dein Hund abstürzen könnte. Steile und steinige Wege sind für die meisten Hunde aber zum Glück kein Problem.

Welches Futter eignet sich am besten?

Beim Futter empfehlen wir das Futter, an das dein Hund von zuhause gewöhnt ist. Am praktischsten für Wanderung ist jedoch Trockenfutter, da es einfach in den Rucksack gepackt und rationiert werden kann. Während der Wanderung kann man so immer wieder kleine Portionen aus der Hand füttern, damit der Hund über die ganze Strecke hinweg genügend Energie hat.

Welches Futter eignet sich für Wanderungen?

Welche Ausrüstung ist notwendig?

Die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für eine Wanderung mit Hund sind Futter, Wasser, Trinknapf, Handtuch, Hundegeschirr, Leine, Erste-Hilfe-Set, Maulschlinge, Hundekotbeutel, und bei längeren Touren gegebenenfalls auch Spielzeug und eine gemütliche Hundedecke. 

Welche Leine eignet sich zum Wandern mit Hund?

Wir empfehlen für Wanderungen mit Hund ein gut sitzendes Hundegeschirr, eine klassische Hundeleine (keine Flexi-Leine) und ein Halsband. So kann man den Hund im Falle einer Begegnung mit anderen Hunden oder Kühen für kurze Zeit besser führen.

Was ist bei der Begegnung von Hunden und Kühen zu beachten?

Im Falle einer Begegnung mit einer Kuh sollte man vor allem Ruhe bewahren. Den Hund sollte man an die kurze Leine nehmen und bestimmt aber zügig durch die Kuhherde geführt werden. Falls eine Kuh aggressives Verhalten zeigt, was vor allem im Frühjahr vorkommen kann, wenn die Mutterkühe gerade Kälber bekommen haben, dann ist es ratsam den Hund von der Leine zu nehmen, da dieser schnell die Flucht ergreifen kann und die Situation so deeskaliert wird.

Ist eine Hüttenübernachtung möglich?

Hüttenübernachtungen mit Hund sind in vereinzelten Hütten auf Nachfrage möglich. Wir empfehlen allerdings dringend, bereits während der Planungsphase Kontakt mit den Hüttenwirten aufzunehmen und nachzufragen, ob und in welchen Zimmern Hunde willkommen sind.

Woher weiß ich, ob mein Vierbeiner genug Wasser bekommt?

Eine einfache Regel ist, wenn du durstig wirst, halte an und gib deinem Hund auch etwas Wasser. Auch wenn er es ablehnt, solltest du sicher stellen, dass du ihm häufig die Option dazu gibst zu trinken. Und wenn es draußen sehr heiß ist, kannst du ihm für alle Fälle etwas Wasser um das Maul spritzen, um ihn beim Abkühlen zu unterstützen und Verbrennungen vorzubeugen. 

Ähnliche Artikel: